Selbständige Geschäfte haben nur beschränkte Möglichkeiten, sich gegenüber Konkurrenten und Großhandelsketten deutlich zu profilieren. Die Marktposition der kleinen Einzelhändler steht seit Jahren unter Druck. Durch den scharfen Wettbewerb geben sie immer mehr Kunden an die großen Ketten ab. Ihr Umsatz sinkt. Mittelständische Geschäfte können sich nur in bescheidenem Umfang Werbung leisten. Ihre Möglichkeiten zur Kundenbindung durch beispielsweise Sonderangebote und (Stadtviertel)Kundenkarten sind ebenfalls beschränkt.

Auch die mittelständischen Unternehmen müssen sich an immer mehr Umweltschutzvorschriften halten, die oft Geld kosten, aber von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. Hinzu kommt, dass zum Ausbau eines nachhaltigen Produktsortiments spezielle Kenntnisse erforderlich sind, über die sogar der Großhandel nur teilweise verfügt.

Für die Händler wird das Durchhalten auch nicht leichter, wenn andere Geschäfte in ihrer Straße u.a. infolge rückläufiger Kundschaft, der sich verändernden Bevölkerungszusammensetzung im Stadtviertel und den nicht mehr aufzubringenden Mieten aufgeben. In den besseren Geschäftsstraßen sind die Filialen überregionaler Ketten auf dem Vormarsch, in den anderen lässt sich das Vorrücken von Telefonläden und Snackbars nicht aufhalten.

Die selbständigen Einzelhändler müssten somit von neuen Möglichkeiten, ihre Kunden besser kennen zu lernen, stärker an sich zu binden und potenzielle neue Kunden zu identifizieren und mit gezielten Marketinginstrumenten anzusprechen, profitieren. Die NU-Bonuskarte bietet solche Chancen gegen sehr geringe Kosten.

Lese das ganse Kapitel als pdf-file
top